Neues Seminar „Baulicher Brandschutz und Notbeleuchtung“

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Was nützt eine Notbeleuchtung, wenn die Fluchtwege so stark verqualmt sind, dass man die Leuchten nicht sieht? Oder die Kabel so schnell abbrennen, dass ihnen die Spannung fehlt? – Notbeleuchtung und baulicher Brandschutz sind praktisch und rechtlich eng miteinander verwoben, weshalb ein neues BFE-Seminar beide Themen erstmals gemeinsam behandelt. Das Pilotseminar „Baulicher Brandschutz und Notbeleuchtung“ startet am Mittwoch, 28. Mai, am BFE in Oldenburg.

Beim baulichen Brandschutz sind für Elektrofachkräfte neben VDE-Bestimmungen auch baurechtliche Vorschriften und die Richtlinien des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (VdS-Richtlinien) essenziell. „Werden bei der Planung oder Ausführung diese Regeln nicht beachtet, kann es zu äußerst zeit- und kostenaufwändigen Nachbesserungen kommen“, warnt Thorsten Janßen, Direktor des Bundestechnologiezentrums für Elektro- und Informationstechnik. „Und auch die Notbeleuchtung ist keine freiwillige Veranstaltung, sondern häufiger ein Muss als man denken könnte“, sagt Janßen, „so sind Arbeitgeber in der Pflicht, für Arbeitsplätze laut Arbeitsschutzgesetz eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen.“  Not- und Sicherheitsbeleuchtung wird für viele Arbeitsstätten und Sonderbauten auf Basis der Arbeitsstättenverordnung gefordert. Spezifische Anforderungen ergeben sich unter anderem aus der ASR A3.4/7.

In dem neuen, komprimierten Zwei-Tagesseminar werden Lösungsmöglichkeiten bezüglich brandschutztechnischer Problemstellungen wie beispielsweise der Leitungsauswahl und der Schottung aufgezeigt und die Details einer normengerechten Notbeleuchtung besprochen – damit im Ernstfall alle ohne Panik das Gebäude verlassen bzw. potenziell gefährliche Arbeiten sicher beenden können.

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