Das Ende einer Ära im BFE:
Günter Knaupmeier geht

Der neue Vorstand des BFE mit Günter Knaupmeier - v.l.n.r.: Thorsten Janßen (BFE-Direktor), Heiko Henke (Hauptgeschäftsführer der HWK Oldenburg), Karl-Heinz Bertram (Landesinnungsmeister des LIV Niedersachsen/Bremen der elektro- und informationstechnischen Handwerke), Vorstandsvorsitzender Dieter Meyer (Inhaber der Firma Ulpts), Günter Knaupmeier (ehemaliger Vorstandsvorsitzender), Dipl.-Ing. Lothar Hellmann (Präsident des ZVEH) und Hendrik Gerdes (BFE-Geschäftsführer)

Eine Ära geht zu Ende: Günter Knaupmeier gibt nach 18 Jahren den Vorstandsvorsitz des BFE ab. Direktor Thorsten Janßen würdigte den 76-Jährigen bei der Verabschiedung als „große BFE-Persönlichkeit, deren Name für immer mit dieser Institution verbunden sein wird“. Als Nachfolger steht Dieter Meyer bereit, Inhaber der Elektro Ulpts GmbH und Obermeister der Elektroinnung Oldenburg.

Knaupmeier blickt auf eine lange Verbundenheit mit dem BFE zurück: Am 1. Oktober 1970 setzte der gebürtige Bonner erstmals seinen Fuß in die Meisterschule, machte 1971 seinen „Elektronikermeister für Gebäude- und Systemtechnik“, nahm danach an vielen Seminaren teil, wurde Mitte der 80er-Jahre Rechnungsprüfer, 1999 schließlich Vorsitzender des BFE-Vorstands. Dazu machte der Oldtimer-Fan zwischen 1974 und seinem Rückzug 2002 „Knaupmeier Elektrotechnik“ zu einem überaus erfolgreichen Unternehmen, führte lange Jahre die Elektroinnung Oldenburg. 

Wichtig war Knaupmeier stets, jungen Leuten neben der fachlichen Ausbildung Tipps fürs Leben mitzugeben. „Nicht auf Wissen ausruhen, sondern immer weiter lernen. Nicht darauf warten, dass etwas Gutes passiert, sondern aktiv sein. Nicht zuerst aufs Geld schauen, sondern das eigene Talente finden und es entwickeln“, lauteten einige seine Botschaften. Und für das BFE galt stets sein Credo, dass die größte Meisterschule des Landes spitze sein und herausragende Qualität bieten müsse. „Wir müssen gebrauchsfertige Leute in die Berufswelt entlassen, die wirklich, wirklich qualifiziert sind!“ Das sei der Anspruch des BFE – gestern, heute und auch morgen.

Nachfolger Dieter Meyer ist wie Knaupmeier ein BFE-Meister und aktuell Rechnungsprüfer des Technologiezentrums. Ihm wünscht der 76-Jährige immer ein gutes Näschen bei wichtigen Entscheidungen. Zentral sei, dass das BFE angesichts der enormen Innovationsgeschwindigkeit heutzutage die stetig steigende Bedeutung von Fortbildung aufzeige. „Um Kunden fundiert beraten und Aufträge perfekt ausführen zu können, muss jeder Elektrotechniker das eigenen Fachwissen immer und immer wieder vertiefen“, so Knaupmeier, „und dafür ist das BFE die beste Adresse.“

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