BFE bekommt Safty First Award

Das Bundestechnologiezentrum hat den Safety First Award für die die herausragende Vermittlung von Normenkompetenz und die praxisnahe Wissensvermittlung von Schutzmaßnahmen für Niederspannungsinstallationen verliehen bekommen.

Im Rahmen der Gebäudeeröffnung vom BFE im Rahmen von 70-Jahre-BFE am 27. Februar hatten Elmar Ender und Oliver Stasch von Eaton eine Glas-Trophäe und eine Show-Wall überreicht. Eaton gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Energie-Management-Lösungen. Direktor Thorsten Janßen sagte: „Wir gestalten Vorschriften für das Elektro-Handwerk alltagstauglich. Der Titel ,Safety First` ist für uns also Programm. Wir freuen uns sehr, dass unser Engagement gesehen wurde.“ 

„Uns geht es um die Sicherheit der Menschen und der Anlagen, und so viel Kompetenz zu diesem Kernthema an einem Platz ist selten“, begründete Stasch die Entscheidung, den Award in diesem Jahr an das BFE zu geben. „Die Wissensvermittlung im Bereich von Schutzmaßnahmen für Niederspannungsinstallationen sowie der Normen gelingt dem BFE durch die praxisnahen Referenten und durch die Zusammenarbeit mit vielen Netzwerken wie dem Oldenburger Energiecluster OLEC oder ENERA. Eine weitere zentrale Aufgabe ist die Wissensvermittlung und der Erfahrungsaustausch mit dem Normendienst vom BFE.“ 

Einzigartiges Abo-Angebot in Deutschland

Das BFE-Serviceangebot Normendienst entwickelte sich 2004 im Rahmen eines Förderprojektes. Das Ziel: Dem Anwender die Suche und den Umgang mit Normen aus dem Bereich der Elektrotechnik zu erleichtern. 

Durch ein Abonnement können sich Unternehmen Informationen zu Normen aus dem Bereich der VDE, DIN, VDS, VDI und den berufsgenossenschaftlichen Regelwerken einholen. Durch eine monatliche Aktualisierungsmeldung in Form einer PDF-Datei wird der User monatlich über Änderungen der Normen per Mail informiert. Die Inhalte der Normen sind in einer Datenbank durch vom BFE erstellte Hinweise und Kommentare hinterlegt. Der Abo-Nutzer wird dabei bei der Recherche nach den Originalnormen unterstützt.

Thorsten Janßen betont: „Die Originalnorm wird durch die Inhalte der Datenbank nicht ersetzt. Das Unternehmen ist trotzdem weiterhin verpflichtet das originale Normenwerk vorzuhalten und anzuwenden.“ Normen seien urheberrechtlich geschützt und dürften der Öffentlichkeit nicht frei zugänglich gemacht werden (einige BG-Vorschriften ausgenommen). Die Kosten für eine Einzellizenz für den Normeninformationsdienst betragen 120 Euro pro Jahr. Bei Bedarf von mehreren Lizenzen innerhalb eines Unternehmens wird ein entsprechendes Angebot nach Anzahl der Nutzer erstellt.

Mensch am Telefon: Das hilft!

Auch eine Beratungs-Hotline ist Bestandteil des Angebotes. „Ein Handwerker kann direkt von der Baustelle anrufen und sich bei uns erkundigen, welche Normen beispielsweise für den Bad-Umbau zu beachten sind“, erklärt Janßen. Zusätzlich unterstützt der BFE-Normendienst das insgesamt vierköpfige Expertenteam der DKE. Telefonisch können hier Anfragen zu Praxisthemen zur Umsetzung der Normen gestellt werden. „ Aus den praxisnahen Rückmeldungen der Beratungshotline zu den Problemen der Anwender und Nutzer, sowie auch aus dem allgemeinen Austausch mit dem BFE ergibt sich eine  Kooperation mit vielen Ideen, Projekten und Aktivitäten“, sagt Stasch, „das ist uns wichtig, weil der Anwender im Mittelpunkt stehen soll um die Anwendung von Elektrizität noch sicherer zu machen.“ 

Normen to go: Jetzt auch als App

Seit Juni 2016 ergänzt eine Kooperation mit Europas größtem Händler für Elektrotechnik Sonepar das Angebot: Neben praxisbezogenen Kurzinhalten zu Vorschriften und Richtlinien stehen die Inhalte der Datenbank des BFE-Normendienstes über den Sonepar „e-Helfer“ zur Verfügung. Die vom BFE aufbereiteten Normen können nun auch über eine App direkt auf das Smartphone gebracht werden. „Raus aus dem Aktenschrank, mitten rein in die Baustelle: Die Normen sollen die Anwender in die Praxis begleiten, um dort für mehr Sicherheit zu sorgen“, so Janßen. Ebenfalls hat man über den „e-Helfer“ die Möglichkeit, telefonische Anfragen zu stellen. Auch eine Videokonferenz über das Smartphone direkt zur Baustelle ist möglich. So können Probleme vor Ort schnell mit dem Handwerker besprochen werden.

Die Telefon-Hotline des Normendienstes ist von Montag bis Freitag von 7 bis 16 Uhr besetzt: 0441 34092-164. Anfragen können auch per E-Mail an: d.maskebfe.de gesendet werden. Die Normen-App kann unter www.sonepar.de bezogen werden. 

 

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