420.000 Euro für neues Kompetenzzentrum Energiewende

Bund und Land haben den Aufbau des „Kompetenzzentrums Energiewende – EWEND“ bewilligt. Das BFE erhält ca. 420.000 Euro, die in den Aufbau von Qualifizierungen für das E-Handwerk rund um das Mammutprojekt Energiewende fließen. „Diese Förderung verleiht uns mächtig Rückenwind“, sagt Andreas Eißner, der als Bereichsleiter bfe-media das Projekt federführend vorantreibt.

Das Kompetenzzentrum EWEND tritt mit einem ambitionierten Ziel an: Fachpersonal aus dem Handwerk soll zu Komponenten eines integrierten Gesamtsystems qualifiziert werden, das von der Energieerzeugung über die Energieübertragung bis zur Verteilung ein effizientes Lastmanagement ermöglicht. Dieses Konzept eines Smart-Systems geht weit über den Smart-Grid-Ansatz hinaus, beinhaltet etwa zusätzlich eine fundierte Betrachtung von Verantwortlichkeiten, Marktregeln oder Anreizsystemen.

Themenschwerpunkt werden u.a. Smart Meter und die Vernetzung im Smart Home sein. Hinzu gesellen sich wesentliche Aspekte aus den weiten Feldern der Energieeffizienz sowie des Netzinfrastruktur- bzw. Breitbandausbaus. Und auch die IT-Sicherheit, die im Zuge der zunehmenden Vernetzung immer bedeutsamer wird, spielt eine Hauptrolle. Alle Kurskonzepte enthalten E-Learning-Anteile, um dem Unterricht vor Ort effektive Selbstlernphasen daheim zur Seite zu stellen.

Die 420.000 Euro stammen aus den Fördertöpfen des Bundeswirtschaftsministeriums und des niedersächsischen Kultusministeriums. Dass Bund und Land den BFE-Antrag auf das technologieorientierte „Kompetenzzentrum Energiewende“ bewilligt haben, dokumentiert den hohen Bedarf an Weiterbildung in diesem Bereich. 

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