Fortbildung zur aktiven Gestaltung der Energiewende

Fachwirt/in Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Das bislang bundesweit einmalige Angebot ist in einem durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) begleiteten und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojekt mit dem Fachgebiet Berufs- und Wirtschaftspädagogik (BWP) der Universität Oldenburg entstanden.

Seit Jahren entwickeln sich für Handwerksbetriebe lohnende Geschäftsfelder zur zukunftsfähigen Energieversorgung und -nutzung. Der kürzlich beschlossene Ausstieg aus der Kernenergie, die gestärkte Förderung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz sowie der voranschreitende Netzausbau und Innovationen in Energiespeicherung und -management haben die Energiewende unlängst eingeleitet. Für Unternehmen in den Sektoren von Handwerk, Industrie und Energiedienstleistungen ergeben sich dadurch enorme Potentiale für den Markt. Zugleich birgt es Risiken für diejenigen Betriebe, die nicht rechtzeitig umdenken und Anschluss finden.

Mit der Fortbildung zum/zur Fachwirt/in Erneuerbare Energien und Energieeffizienz wird ein effektives und stark nachgefragtes Qualifizierungsangebot zur aktiven Gestaltung der Energiewende geschaffen. Dies haben die bundesweiten und breit angelegten Studien des Fachgebiets BWP aufgezeigt.

Auf Basis der Untersuchungen konnte ein eindeutig zugeschnittenes Fortbildungsprofil entwickelt werden. Die Fortbildung zum/zur Fachwirt/in Erneuerbare Energien und Energieeffizienz zielt auf die Beförderung von Kompetenzen und Qualifikationen ab, um energiewirtschaftliche Projekte mit Bezug zu den Bedarfsfeldern von Bauen, Wohnen und Mobilität umfassend in sämtlichen Phasen gestalten und managen zu können.

Die fortgebildeten Fachwirtinnen und Fachwirte informieren und beraten Kunden und Leistungspartner, planen und projektieren Anlagen der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienzmaßnahmen, begleiten kompetent als zentrale Ansprechpartner/innen die Durchführung und vermarkten ganzheitliche und zukunftsweisende Kundenangebote. Kennzeichnend für sämtliche Prozesse ist das Systematisieren von Zusammenhängen zwischen Technologien der erneuerbaren Energien, Energiespeicherung und Maßnahmen der Energieeffizienz sowie die Koordination und das Management von Schnittstellen.

Wer in einem anerkannten Ausbildungsberuf die Gesellenprüfung bestanden hat und eine mindestens zweijährige Berufspraxis in seinem Beruf nachweist, ist zu dieser Fortbildung berechtigt, die berufsbegleitend am BFE stattfindet. Eineinhalb Jahre dauert die Zusatzausbildung, die 300 Unterrichtsstunden und 100 E-Learning-Stunden umfasst, für die die praxisorientierten Dozent(inn)en des BFE verantwortlich sind. Am Ende der Fortbildung legen die Teilneh-mer/innen eine Prüfung vor der Handwerkskammer Oldenburg ab.

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