ELKOnet bereitet Elektrohandwerk
auf neuen Zukunftsmarkt vor

Die konventionellen Energiereserven sind begrenzt. Öl und Gas werden zudem immer teurer, und der weltweite CO2-Ausstoß treibt die Erderwärmung bedrohlich voran. Was liegt da näher, als auf Elektromobilität zu setzen? Deshalb sind sich die Fachleute einig: Die Elektrifizierung der Antriebe ist ein entscheidender Weg für eine zukunftsfähige Mobilität.

Die Bundesregierung hat deshalb den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität verabschiedet, der den Rahmen für Technologieentwicklungen und für die Markteinführung von Plugin-Hybrid- und Elektrofahrzeugen in Deutschland bildet. Auch wenn der Verbrennungsmotor in den nächsten Jahren nur wenig an Bedeutung einbüßen wird, ist der kontinuierliche Übergang zu neuen Effizienztechnologien nicht mehr aufzuhalten.

Die Bundesregierung geht davon aus, dass 2020 bereits eine Million elektrobetriebene Autos auf unseren Straßen fahren. Das heißt, in wenigen Jahren gehören Elektroautos selbstverständlich in unseren Alltag. Schließlich existieren rund 45 Millionen Pkw in Deutschland und rund 80 Prozent aller Fahrten betragen unter 50 Kilometer.

Angesichts dieser angestrebten Entwicklung benötigen wir auch entsprechende Ladesysteme, die nicht nur installiert sondern auch gewartet werden müssen. Noch ist das vollkommenes Neuland. Auch das E-Handwerk ist mit dieser Technologie noch nicht vertraut.

Doch das ändert sich ab Juni 2012. Dann nämlich beginnt an allen ELKOnet Standorten gleichzeitig die Weiterbildungsinitiative E-Mobilität für E-Handwerk erstmals ein Grundlagenkurs im Rahmen der Ausbildung zum Experten für Elektromobilität statt, der von den Fachleuten des ELKOnets entwickelt worden ist.

„Wir sprechen mit unserem Angebot gezielt das E-Handwerk an, damit es sich rechtzeitig auf die neue Entwicklung vorbereiten und wichtige neue Märkte erschließen kann“, sagt BFE-Direktor Thorsten Janßen. Inhaltlich geht es zum Beispiel um Lade- und Steckvorrichtungssysteme, Ladeleistung und -zeiten, die Ladeinfrastruktur, induktives und konduktives Laden, Gleichstromladung, die Inbetriebnahme von Ladesystemen, zukunftsfähige Elektroinstallationen, die Vorbereitung für Ladepunkte sowie die daraus resultierenden Perspektiven für das Elektrohandwerk. „Die Teilnehmer sollen frühzeitig mit dieser neuen Technologie vertraut gemacht werden, damit sie rechtzeitig vorbereitet sind und neue Märkte für sich erobern können“, sagt er abschließend.

Weitere Informationen gibt es unter www.ELKOnet.de

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